Der Independent-Verlag MARTA PRESS wurde 2013 von Jana Reich und Andreas Reich in Hamburg gegründet. Unser inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf feministischen Diskursen und gesellschaftskritischen Themen aus einer linken, antifaschistischen Perspektive. Wir verlegen Bücher zu Themen aus dem Bereich der Geschlechterforschung und zu den Themen Rechtsextremismus/Neue Rechte, Nationalsozialismus/Shoah/Holocaust, Emigration/Exil, psychische, physische und sexualisierte Gewalt und deren Traumatisierungsfolgen; psychische Erkrankungen; extreme Lebenssituationen; Aufarbeitung von DDR-Geschichte; Trauer, Tod; (auto)biografische Bücher/Lebensläufe/Frauenleben und Bücher über alternative Lebensentwürfe.
Die Sachbücher erscheinen in unserer Reihe "Substanz", (auto)biografische Bücher in der Reihe "Nahaufnahmen" und Pamphlete, Streitschriften etc. in unserer Reihe "Feminists speak out". Desweiteren verlegen wir belletristische Bücher in der Reihe "Bellevue", Kinderbücher (3 bis 6 Jahre) in der Reihe "Ruby & Morticia" sowie Comics, Graphic Novels und Art Brut/Outsider Art in der Reihe "Raumnahme". 
Wir verlegen pro Jahr mindestens zehn Bücher. Hier ist unsere (unvollständige) Jahresvorschau 2019/2020.

In 2013 erschien bereits mit unserem zweiten Buch "Übersehene Kinder. Biografien erwachsener Töchter von Borderline-Müttern" unser erster Bestseller (3. Auflage 2014). 2014 gab es diverse Neuerscheinungen, darunter unser erstes internationale, auf deutsch übersetzte Lizenzbuch ("Die industrialisierte Vagina"), das erste englischsprachige Buch ("Sexes of Winds and Packs") und das erste Buch im Belletristikbereich ("Du bist kein Kind mehr").

Der Dezember 2014 und das Jahr 2015 waren geprägt von der heftigen Erkrankung und dem Tod von Andreas Reich (* 1965 -  2015).

2016 erschien unser erstes Hardcover und queeres Kinderbuch "Flora und der Honigkuss",
2017 unser erstes Buch im Bereich Comic/Graphic Novel "Karussell im Kopf" zum Thema Sucht.
2018 ist unser 50. Buch erschienen!
2019 wurden zwei unserer Bücher prämiert: "PS: Es gibt Lieblingseis" von Luzie Loda erhielt das KIMI-Siegel für Vielfalt und das Sachbuch "Sound & Sexismus" von LJMüller erhielt den internationalen IASPM Book Prize. Unser zweiter Bestseller wurde das Kinderbuch "Soll ich es sagen? Eine Geschichte über Geheimnisse" mit über eintausend verkauften Exemplaren in wenigen Wochen.
Das Jahr 2020 startet mit unserem tollen Online-Shop! Anfang 2020 erscheint zudem unser 70. Buch! Wir haben dadurch ausreichend Erfahrungen sammeln können, sodass wir zum 01. Januar 2020 den Wissenschaftsverlag Alma Marta für den Bereich der Geisteswissenschaften mit Schwerpunkt auf Geschlechterforschung, Gender & Quer Studies gründen! Das erste Buch von Alma Marta erscheint im Februar 2020 zu interkultureller Pädagogik. Nähere Infos zum neuen Verlag und Programm folgen in Kürze!

Bei Marta Press arbeiten derzeit eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter plus mehrere Freiberufliche in den Bereichen Grafik, Lektorat und Öffentlichkeitsarbeit. Wir bieten mehrmals im Jahr bezahlte Praktikumsplätze an.
Unsere Autorinnen und Autoren kommen aus Belgien, Deutschland, Österreich, Schweden, Schweiz, Italien und Australien. Unser Verlag ist auf alternativen Buchmessen & Festivals vertreten und unsere AutorInnen stellen gerne in Lesungen und Sendungen sowie auf Ausstellungen ihre Bücher vor. Hier unsere Termine mit Lesungen und Vorträgen.   

Orientierung und Inspiration geben uns die Herausgeberin Joyce Carol Oates (* 1938) sowie Verlegerinnen wie Virginia Woolf (* 1882 - † 1941), Sylvia Beach (* 1887 - † 1962), Katharina Wagenbach-Wolff (* 1929), Monika Schoeller (* 1939), Christel Göttert (* 1942), Dr. Renate Klein (* 1945), Antje Kunstmann (* 1949), Dr. Susan Hawthorne (* 1951), Brigitte Ebersbach (* 1952), Renate Matthei (* 1954), Angelika Taschen (* 1959), Dr. Elisabeth Sandmann (* 1960), Else Laudan (* 1963), Petra Sanft (* 1969 - † 2013), Daniela Seel (* 1974), Jasmin Fischer ... 


Zur Verlegerin: Jana Reich, Jahrgang 1968, hat publizistische Erfahrung als Autorin und Herausgeberin.
2001 erhielt sie für ihr publizistisches Engagement den Alternativen Medienpreis. Seit 2011 ist sie eine der Herausgeberinnen der Schriftenreihe "Feministisches Forum - Hamburger Texte zur Frauenforschung" bzw. "Forum GenderWissen. Feministische Texte zur Frauen- und Geschlechterforschung". Im September 2019 erschien in der taz ein Porträt von Marinus Reuter: "Eine Stimme für alle Lebensformen"