"....daß man den Rest seines Lebens mit ruhiger wissenschaftlicher Arbeit verbringen kann."

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20,00 € *
280 Seiten

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Dieser Artikel erscheint am 16. September 2022

  • MP10037
  • 978-3-96837-004-0
  • 2022
  • Jana Reich
Ein Gedenkbuch für den Botaniker und Chemiker Prof. Dr. Alexander Nathansohn Vor einhundert... mehr
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Ein Gedenkbuch für den Botaniker und Chemiker Prof. Dr. Alexander Nathansohn

Vor einhundert Jahren arbeitete der deutsche Naturwissenschaftler Prof. Dr. Alexander Nathansohn mit Größen wie Prof. Dr. Fritz Haber (Nobelpreis 1918, Witwer der Chemikerin Dr. Clara Immerwahr) und Prof. Dr. Herbert Freundlich am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin-Dahlem, dem damaligen "deutschen Oxford". Aus seinem Traum vom ruhigen wissenschaftlichen Arbeiten wurde wegen dem zunehmendem Antisemitismus und Nationalsozialismus nichts. Versuche, ihn vor den Nazis aus Europa zu retten, liefen ins Leere. Im Januar 1940 starb Alexander Nathansohn - als Jude verfolgt und kurz nach seinem 61. Geburtstag - im italienischen Turin. Seinen Namen sucht man in bisherigen Dokumentationen vergebens, was zum Teil an seinem jüdisch-assimilierten Leben liegen mag, aber auch an der schwierigen Recherche. 
Nathansohns Familie war Ende des 19. Jahrhunderts von Brzeznay nach Leipzig migriert. Hier absolvierten er und sein älterer Bruder Leon Schule und Universität. Gute Zeiten waren von Bildung, Kultur, Reisen und Forschung geprägt. Der Erste Weltkrieg, ein privater Schicksalsschlag, Antisemitismus und Nationalsozialismus gehörten zu den negativen Erfahrungen. Biografische Verbindungen gab es zu der jüdischen Künstlerin Eva Hesse (1936-1970) und der kommunistischen Chemikerin Helga von Hammerstein-Equord (1913-2005). Diese Nathansohn-Biografie ist ein Puzzlestein in jüdischer (Wissenschafts-)Geschichte.

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